5 Impulse für ein WOW.

Geschossen in der Ausstellung "Du bist die Kunst"

Schauen Sie Ihren Gesprächspartner an.  

Wild suchende Blicke in der Gegend oder aus dem Fenster sorgen dafür, dass Ihr Gesprächspartner es ihnen mit Vergnügen gleich tut. Wenn Sie etwas kommunizieren, dann überlegen Sie sich vorher, was Sie sagen möchten und schauen Sie dann Ihrem Gesprächspartner fest in die Augen. Damit unterstreichen Sie die Wichtigkeit Ihrer Aussage.

Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht?!

Weg von komplizierten Formulierungen, Verschachtelungen und Wörtern, mit denen niemand etwas anfangen kann. Die Devise lautet: Reden Sie klar und deutlich und sagen Sie es auf eine eindeutige und einfache Art.

Pausen sind nicht nur zum Luftholen da.  

Kennen Sie das auch: der Partner redet und redet ohne Punkt und Komma. Eigentlich haben Sie ja schon vor einer ganzen Weile den roten Faden verloren, aber wenn Sie das jetzt sagen, gibt es bestimmt nur Stress und es würde ja bedeuten, dass Ihr Gegenüber wahrscheinlich noch einmal von vorne beginnt. Um Gottes Willen, bitte nicht! Pausen sind tatsächlich nicht nur zum Luftholen da, sondern geben Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit über das soeben Gesagte nachzudenken oder auch Revue passieren zu lassen. Gönnen Sie sich also im Redefluss ab und zu einmal eine Pause. Ihr Gesprächspartner und Ihre Zuhörer werden es Ihnen danken.

Warum versteht mich denn keiner?  

Wenn Sie Ihr Gesprächspartner anschaut, als hätte er oder sie gerade einen Besen verputzt, dann läuft irgendetwas falsch. Bemühen Sie sich um ein gutes Verstehen und verstanden werden. Wenn mal etwas nicht verstanden wird, dann erklären Sie es doch einfach noch einmal ein bisschen anders. Oftmals ist das vom Gegenüber keine böse Absicht. Übrigens: wenn Sie etwas wirklich Wichtiges mitteilen wollen, reicht es oftmals nicht die Kernbotschaft einmal zu kommunizieren. Kommunizieren Sie Ihre Nachricht ruhig zwei- oder dreimal im Gespräch und achten Sie, dass Ihnen Ihr Partner auch zuhört.

Aktives Zuhören hilft.

Zuhören bedeutet nicht, dass der Schwall des Redeschwalls erfolgreich bis an Ihr Ohr vorgedrungen ist. Aktives Zuhören bedeutet, dass Sie das Gehörte auch aktiv verarbeiten und bereits während des Gesprächs kleine Rückmeldungen geben, dass Sie Ihrem Gegenüber folgen können und auch verstehen um was es geht. Wenn Sie das jetzt noch mit kleinen Einwürfen wie „oh“, „ah“ oder „ich verstehe“ untersetzen, steht einem guten Verständnis fast nichts mehr im Wege. 

Das lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe:

Sag´s lieber persönlich. Die Kolumne. Lesen

Das ist etwas Grünes in meiner Suppe. Die Kommunikations-Theorie. Lesen            

Reden ist Silber, Verstehen ist Gold. Der Artikel. Lesen  

Du hörst mir gar nicht zu. Das offene Ohr. Lesen

Tere Tulemast Tallinna. Eine spannende Reise in die Hauptstadt Estlands. Lesen

Du bist die Kunst. Eine interaktive Ausstellung auf der Albrechtsburg in Meißen. Lesen

Keiner versteht mich. Die Diskussion. Lesen