Die Gestik.
Zeigt her Eure Hände und Füße.

Hände sind die Außenfiliale des Gehirns.

Bereits Aristoteles und Kant haben erkannt, wie wichtig die Hände für uns und die Kommunikation sind. Mit ihnen können wir Inhalte verdeutlichen und ganze Bilder malen. Offene Handgesten signalisieren immer auch eine offene und verständnisvolle Kommunikation. Man ist bereit zuzuhören und auf den anderen einzugehen. Wohingegen verschlossene oder verschränkte Arme und Hände eine andere Meinung oder Unstimmigkeit bedeuten können. Die verschränkten Arme sind auch zum Schutz gedacht, denn sie  liegen auf der Herzgegend und bilden so eine natürliche Barriere für mögliche Angreifer und nicht nur physisch nutzen wir diese Geste. Offene Gefühlsmenschen bewegen ihre Arme und Hände gerne groß und frei vom Oberkörper. Vor allem in den südlichen Ländern machen das die Menschen gerne. In den nordischen Gefilden lässt man die Oberarme lieber am Körper und arbeitet nur mit den Unterarmen.

Hände in den Hosentaschen

Das leidige Thema der „Hände in den Hosentaschen“ soll hier auch kurz beleuchtet werden: Auf keinen Fall beide Hände in die Hosentaschen stecken. So haben Sie keine Hand mehr frei um gestikulieren zu können und das wäre doch schade. Am besten beide Hände zeigen. Aber wenn Sie sich so gar nicht wohlfühlen, dann dürfen Sie eine Hand in die Hosentasche stecken. Das ist in Ordnung.

Wohin mit den Beinen?

Hingegen weitläufiger Meinungen ist das Übereinanderschlagen von Beinen nicht mehr ein Signal für Verschlossenheit und Abweisung, sondern eine natürliche und anerkannte Geste. Auch bei Männern ist es mittlerweile weit verbreitet. Der Ursprung liegt dabei ähnlich wie die verschränkten Arme im Schutz des Unterleibes.

Ansonsten sollten Sie im Stehen immer darauf achten, dass Ihre Beine sicher und fest auf dem Boden stehen. Am besten schulterbreit auseinander, dann kann Ihnen eigentlich nichts passieren.  

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